Baufreigabe für Ausbau der A 1 zwischen Bramsche und Neuenkirchen-Vörden

von rechts nach links: Franz-Josef Holzenkamp, Dr. André Berghegger (beide CDU), Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Rainer Spiering (SPD). Foto: BM für Verkehr und digitale Infrastruktur
von rechts nach links: Franz-Josef Holzenkamp, Dr. André Berghegger (beide CDU), Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Rainer Spiering (SPD). Foto: BM für Verkehr und digitale Infrastruktur
Der Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Osnabrück, Dr. André Berghegger (CDU), nahm am Dienstag von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Baufreigabe für den 6-streifigen Ausbau der Autobahn 1 zwischen Bramsche und Neuenkirchen-Vörden entgegen.

Auf Einladung von Bundesminister Dobrindt waren Berghegger, der Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (CDU) für den Wahlkreis Cloppenburg - Vechta und der Bundestagsabgeordnete Rainer Spiering (SPD) im Bundesverkehrsministerium in Berlin zu Gast. Dort teilte der Minister mit, dass für den geplanten Ausbau nun alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Damit kann vom Ministerium die Baufreigabe offiziell erteilt werden.

Berghegger zeigte sich nach dem Gespräch erfreut über die Neuigkeiten: "Die gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt. Die jetzt erfolgte Baufreigabe ist eine absolut wichtige und richtige Entscheidung. Damit ist auch die Finanzierung sichergestellt. Die Autobahn 1 ist eine der meistbefahrenen Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands. Durch die Erweiterung auf sechs Fahrstreifen steigern wir die Leistungsfähigkeit der Straße und erhöhen so zugleich die Verkehrsqualität und Verkehrssicherheit. Das sorgt für eine spürbare Entlastung insbesondere bei den zahlreichen Pendlern."

Die Abschnitte zwischen Lotte/Osnabrück und Bramsche sowie zwischen Lohne/Dinklage und Ahlhorner Heide sind bereits 6-streifig ausgebaut. Die Baufreigabe für den Abschnitt zwischen Neuenkirchen-Vörden und Lohne/Dinklage wurde bereits im September 2016 erteilt.

Für den Abschnitt zwischen Bramsche und Neuenkirchen-Vörden ist der Planfeststellungsbeschluss seit 15. März 2017 unanfechtbar. Der Baubeginn für diesen Abschnitt könnte noch im Jahr 2017 erfolgen. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende 2021 geplant. Das Bundesverkehrsministerium rechnet für den rund 9,9 km langen Ausbau mit Kosten in Höhe von 71,423 Mio. Euro.

Das Planungsrecht für die zweite Ausfahrt in Rieste wird weiter vorangebracht, so dass möglichst während des 6-streifigen Ausbaus der Autobahn 1 die Ausfahrt errichtet werden kann.

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