CDU Bad Essen: Homann-Schließung verhindern

Kritik am Ministerpräsidenten

Im Vorfeld des Bürgerstammtisches in Lintorf erklärten Bad Essener CDU-Kommunalpolitiker gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Gerda Hövel und dem Bundestagsabgeordneten André Berghegger ihre Solidarität mit den Homann-Beschäftigten. Foto: Carolin Bruns
Im Vorfeld des Bürgerstammtisches in Lintorf erklärten Bad Essener CDU-Kommunalpolitiker gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Gerda Hövel und dem Bundestagsabgeordneten André Berghegger ihre Solidarität mit den Homann-Beschäftigten. Foto: Carolin Bruns
Die CDU Bad Essen hat die drohende Schließung der Homann-Betriebsstätten in Dissen und Lintorf kritisiert.

Vertreter von Ortschaft Lintorf, Gemeinderat Bad Essen, Kreistag Osnabrück sowie Landtag Niedersachsen und Bundestag erklärten im Schulterschluss, „alle denkbaren Möglichkeiten zur Vermeidung der Schließung“ ausschöpfen zu wollen, um den Verlust der zahlreichen Arbeitsplätze zu vermeiden.

„Wir setzen alles daran, den Bürgern die Arbeitsplätze zu erhalten und ihre Interessen angemessen zu vertreten“, so die CDU-Politiker. In den vergangenen Tagen wurden bereits Gespräche - unter anderem mit dem Wirtschaftsministerium - geführt, um die Schließung zu verhindern.
 
Die CDU Bad Essen hatte auch in diesem Jahr zu einem Bürgerstammtisch ins Restaurant „Il Cavallino“ nach Bad Essen- Lintorf eingeladen, um über aktuelle politische Entwicklungen zu diskutieren. So konnte sich die Bad Essener CDU-Vorsitzende Ann Bruns wieder über viele interessierte Gäste und über den Bundestagsabgeordneten Dr. André Berghegger als Referenten freuen.

Am Anfang seines Vortrags ging er aus aktuellem Anlass zuerst auf die Entwicklung bei der Firma Homann ein. So sind auch heute noch viele Einwohner aus Lintorf bei dem traditionsreichen ehemaligen Hamker-Werk beschäftigt. Berghegger plädierte dafür, auch weiter Solidaritätszeichen für die Arbeitnehmer durch Kundgebungen und Menschenketten auszudrücken. „Das Wichtigste ist aber, zu versuchen, den Gesprächsfaden aufrecht zu erhalten.“
 
Noch wären keine Entscheidungen getroffen und es würde vieles für einen Standorterhalt in Dissen sprechen: „Hier stehen ausreichend Fachkräfte und Flächen für eine Betriebserweiterung zur Verfügung. Der Landkreis Osnabrück hat hier viel gemacht!“

Unverständnis zeigte der Bundespolitiker dagegen für die fehlende Anwesenheit des Ministerpräsidenten: „Wenn so viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen und eine so große Firmenverlagerung geplant ist, dann ist das Chefsache!“
 
Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Bad Essener Gemeinderat, Michael Kleine-Heitmeyer, berichtete über die wichtigsten Themen der Kommunalpolitik: „ Die Arbeiten am Freibad sind gut vorangekommen. Es war richtig, hier viel Geld zu investieren, denn wir können uns Bad Essen nicht ohne Freibad vorstellen. Im Sanierungsgebiet Hafenstraße soll nach Erteilung der Baugenehmigung mit den Bauarbeiten am Speicher begonnen werden. Das Wirtschaftswegekonzept ist auf große Resonanz gestoßen. Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sollen dabei berücksichtigt werden. Problematisch sind derzeit die fehlenden Bauplätze in unserer Gemeinde. Es ist wichtig, dass wir den Menschen, die bei uns wohnen und arbeiten, ausreichend Bauplätze anbieten können!“

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