„Zur Freiwilligen Feuerwehr gibt es keine Alternative“

CDU Kettenkamp informierte sich vor Ort

Zum traditionellen Info-Abend hatte die CDU ihre Mitglieder und Interessierte eingeladen. Etwa 50 Personen kamen am Feuerwehrhaus der Gemeinde zusammen, um sich dort über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr zu informieren und zeigten sich vom Engagement beeindruckt.

Ortsbrandmeister Ewald Gärke begrüßte die Gäste und stellte neben der Arbeit der Feuerwehr auch die Jugendfeuerwehr und den Förderverein vor. Dieser ist noch relativ jung, aber schon unverzichtbar: durch den Verein war die Anschaffung einer Rettungsschere für die Ortsfeuerwehr möglich, an deren Kauf sonst wohl nicht zu denken gewesen wäre. Um den Nachwuchs vor Ort für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern, gibt es seit einigen Jahren die Abteilung „Jugendfeuerwehr“. Einer der Höhepunkte in deren Jahresprogramm ist zweifelsohne die Teilnahme am Gemeinschaftszeltlager, immer in der ersten Sommerferienwoche.

 
Nach so vielen Informationen ging es weiter zu Telgkamps Mühle, dort sprach Bürgermeister Reinhard Wilke zu aktuellen Themen aus der Gemeinde, unter anderem erklärte er, dass die Vermessungen für und im neuen Baugebiet „Im Kamp“ liefen. „Mit dem Verkauf der Grundstücke beginnen wir voraussichtlich im Oktober“, so W ilke. Neun Bewerbungen für die insgesamt 16 Grundstücke lägen bereits vor, die Baustraße sei bereits in Auftrag gegeben.
 
Der Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisverbandsvorsitzende Christian Calderone nahm den Ausbau der Berger Straße K162 in seinen Ausführungen auf: Die Sanierung und Verbreiterung der Straße mit Radweg müsse unbedingt  vorangetrieben werden, so Calderone. „Dafür setze ich mich ein.“, versprach er den Anwesenden. Auch der Kreisverkehr an der Gaststätte Klaus, an der die beiden Kreisstraßen K131 und K162 aufeinanderträfen, sei in Planung, erläuterte der Landtagsabgeordnete weiter.
 
Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Zuhörer Calderones Ausführungen zur ortsansässigen Firma Lüdecke: Der CDU-Kreisverband habe erreicht, dass der Landkreis seine Ausschreibungstexte im Bereich des Straßenbaus verändert habe. Folge sei, dass jetzt die Elektrohochofenschlacke "gleichrangig" eingebracht werden könne und dem Strassenbauer wie dem Auftraggeber keine finanziellen Nachteile entstehen. „Das ist gelebte, praktikable W irtschaftsförderung“, freute sich Calderone über den Erfolg. Die Schlacke zeichne sich im Straßenbau aus durch Ressourcenschonung (da vorhandenes Material recycelt werde und keine Natursteine aus Steinbrüchen verwendet werden müssten), Festigkeit und damit Landlebigkeit.
 
André Berghegger, seit dem letzten Jahr Abgeordneter des Deutschen Bundestages, plauderte ein bisschen aus dem „Nähkästchen“ und informierte über Themen, die im Bundestag aktuell anstehen. Aber er ließ es sich nicht nehmen, auch noch einmal seinen Respekt für das Ehrenamt zu äußern. „Zur Freiwilligen Feuerwehr gibt es keine Alternative und es ist wirklich toll, was Ihr hier auf die Beine gestellt habt“, so Berghegger zu den Feuerwehrkameraden.
 
Die hatten abschließend auch noch besonderen Grund, sich zu freuen: Auf eine Umlage für die Bezahlung von Grillwurst und Getränken verzichtete der CDU-Ortsverband an diesem Abend und bat statt dessen um Spenden für die Jugendfeuerwehr: 210 Euro kamen zusammen, die Reinhard Wilke und Michael Johanning an den überraschten Ortsbrandmeister Ewald Gärke und die Vertreter der Jugendfeuerwehr übergaben. 
Mit gemütlichem Klönschnack klang der sehr informative und gesellige Abend aus.

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