Quakenbrücker Schützen verspeisen kleines Katerfrühstück

Männerballett geht in die Luft

Viel Spaß bereitete das Unterhaltungsprogramm dem Publikum im Festzelt. Foto: Heinz Benken
Viel Spaß bereitete das Unterhaltungsprogramm dem Publikum im Festzelt. Foto: Heinz Benken
Das Katerfrühstück des Neustädter Schützenbundes in Quakenbrück gibt es nicht mehr. Doch ganz davon ablassen wollen die Schützen dann doch nicht. So wurde nach dem Ausschießen des Untierkönigs im Festzelt an der Danziger Straße noch ein abgespecktes Katerfrühstück verspeist.

 Auch Ehrengäste feierten mit. Gekommen waren der CDU-Bundestagsabgeordnete André Berghegger, Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe, Bürgermeister Matthias Brüggemann und Erster Samtgemeinderat Frank Wuller. Das Unterhaltungsprogramm gestalteten die Damen mit dem Sketch „Aschenputtel“ und die Männer mit dem schon traditionellen Männerballett.

Auflockerung brachte die amerikanische Versteigerung. Sie wurde geleitet von Bernd Remmele und Jörg Jährling. Junge Damen des Schützenbundes gingen durchs Zelt und sammelten das Geld ein, das vor allem für die Jugendarbeit verwendet werden soll. Fatalerweise hatte Präsident Thomas Ludmann am Ende die Nase vorne und gewann die drei versteigerten Gutscheine. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, reichte er die Gewinne umgehend an seinen Verein weiter. An Ort und Stelle konnten sich die Besucher des Festes über ordentlich Freibier freuen, und die Jugendlichen des Schützenbundes über die beiden anderen Gutscheine.
Den märchenhaften Sketch rund um Aschenputtel zauberten Ursula Bley, Monika Ludmann, Ursula Unger, Helga Opladen, Melina Munz, Laura Bauch und Nicole Wille auf die Bühne.
 
Publikum fordert Zugabe
Gespannt wartete dann das Publikum auf den Auftritt des legendären Männerballetts. Heinz Bley, Thomas Ludmann, Markus Meyer, Udo Wille, Thomas Fisse, Rüdiger Thale, Martin Mellentien und Hans-Joachim Schröder waren von Choreografin Frederike Feye genauestens instruiert worden und hatten sich als Flugbegleiterinnen kostümiert. Die tanzfreudigen Stewardessen warfen das Bordgepäck schnell zur Seite und schwangen das grazile Tanzbein zu den passenden Liedern „Über den Wolken“, „Flieger, grüß mir die Sonne“ und zum „Fliegerlied“. Wie schon zu früheren Zeiten konnte das Männerballett die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen.
 

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