Politisches Kaffeetrinken in Glandorf

Christdemokraten stellen Wahlprogramm vor

Trafen sich zum Kaffeetrinken: Ulrich Hengelsheide von der CDU Glandorf, André Berghegger, Björn Thümler und Martin Bäumer (von links). Foto: Anke Schneider
Trafen sich zum Kaffeetrinken: Ulrich Hengelsheide von der CDU Glandorf, André Berghegger, Björn Thümler und Martin Bäumer (von links). Foto: Anke Schneider
Mit einem Kaffeetrinken im Gasthaus Buller gab die Glandorfer CDU Interessierten die Gelegenheit, sich ein Bild über die Marschrichtung der CDU im Landtag und Bundestag zu machen. Eingeladen waren Björn Thümler, Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und sogenannter „Schattenminister“ für den Bereich Finanzen und Digitales, so wie der Bundestagsabgeordnete Andre Berghegger.

Berghegger sagte, dass die Umfragen zur Bundestagswahl zwar die CDU klar vorne sähen, die Christdemokraten sich darauf jedoch nicht ausruhen könnten. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz habe eine Koalition mit den Linken nicht ausgeschlossen und könne Rot-Rot-Grün durchaus die Mehrheit erreichen. „Dem müssen wir alles entgegensetzen."

Null-Neuverschuldung
Andre Berghegger zählte die positiven Entwicklungen in den letzten vier Jahren auf. Angefangen von der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands über die Null-Neuverschuldung bis hin zu der Tatsache, dass Angela Merkel weltweit respektiert und geachtet werde. Reformen habe die CDU nicht im Programm. „Wir haben zwar mehrere Baustellen, müssen aber bestehende und gut funktionierende Systeme nicht umkrempeln“, sagte er.
 
Björn Thümler ging in seiner Präsentation auf den Breitbandausbau im ländlichen Raum „bis zur letzten Milchkanne“, besseren und schnelleren Ausbau des Straßen- und Radwegenetzes sowie auf die Innere Sicherheit und die damit verbundene Diskussion um den Abbau von Polizeistationen in der Fläche ein. Auch die Inklusion stehe auf der To-Do-Liste der CDU. „Wir wollen sie nicht abschaffen, aber den Turbo-Gang rausnehmen“, sagte er. Förderschulen müssten erhalten bleiben um dem Kindeswohl eines jeden Kindes, das im Mittelpunkt stehen muss, gerecht werden zu können.

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